(german) ebookrelease : ROSENKRANZ-TEMPLEROFFENBARUNG (preview by the Author)

ROSENKRANZ-TEMPLEROFFENBARUNG

Ich sah einen Neuen Himmel und eine Neue Erde

Thesis zur Mission

Uwe Rosenkranz

Inhaltsangabe: Einführung von Dr. Georg Gati (Orientalistik)

Die atemberaubende Parallele der biblischen Symbolsprache

Über Die Macht der Zunge

Die geistliche Waffenrüstung

Ich sah einen Neuen Himmel und eine Neue Erde

Uwe Rosenkranz

1. Die Bedeutung des Wortes

2. Was heißt „Fleisch“?

3. Wie können wir das Licht im Wort erkennen?

4. Die Bedeutung LOGOS

5. Die 7 Siegel

6. Wie können wir nun wissen, dass Gott lebt?

7. Apologetik

a) Mit vernünftigen Gottesbeweisen b) Einwände c) Analyse der Einwände

8. Apologetische Antworten: a) Wissen, dass Gott redet b) Einwände c) Analyse der Einwände

9. Apologetische Antwort: Das Wort

10. Polemischer Exkurs für ungläubige Christen

11. Apologetische Antworten: a) Das Handeln Gottes b) Einwände c) Analyse des Einwands

12. Apologetische Antworten: a) Argumente gegen Zweifel b) Existenz der Juden c) Die Erfüllung von Prophetien

13. Resümee a) Synoptischen Schau b) Kreativitätstheorie

14. Berufung = Mission

15. Von der Notwendigkeit der Heidenmission 1.) Bedeutung des Lebenswerkes William Carey’s a) politische Situation in Europa b) Vorteile einer engeren Zusammenarbeit c) Das geistliche Leben in den Kirchen 2. Zwei Reaktionen Carey´ s a) Gründung einer der ersten Missionsgesellschaften b) Reise als Missionar nach Indien 3.Vier Hindernisse bei der Ausübung seines Missionsbefehls a) Krankheit b) Politische Opposition c) kleinkrämerische Handelsmächte d) und religiöse Antipathien 4. Vier Merkmale seiner missionarischen Tätigkeit a) Evangelist und begeisterter Lehrer b) erfolgreicher Gemeindegründer c) geschickter Verwalter d) Linguist 5. Vier Methoden in Carey´ s Mission und ihre Bedeutung für heute a) Bildung b) Erziehung c) Medizin d) Agrarwirtschaft und Politik

16. Der Begriff der Mission 16.1. Analyse der drei Selbst-Begriffe a) Selbstverwaltung b) Selbstversorgung c) Selbstausbreitung 16.2.1. Dimension der Autonomie a) in Bezug auf Selbstverwaltung b) in Bezug auf Selbstunterhalt c) in Bezug auf Selbstausbreitung 16.2.2. Dimension der Kultur a) in Bezug auf Selbstverwaltung b) in Bezug auf Selbstunterhalt c) in Bezug auf Selbstausbreitung 16.2.3. Dimension der Reife a) in Bezug auf Selbstverwaltung b) in Bezug auf Selbstunterhalt c) in Bezug auf Selbstausbreitung

17. Bibel und Orientalistik 17.1. Das Tao der Bibel 17.2. Symbolsprache der Bibel

18. Symbole in der „cross-kulturellen“ Kommunikation a) Das Yin und Yang b) Licht und Schatten – Nord und Südseite c) e=mc² als Symbol in der Forschung d) Der – Symbolcharakter des ROSARY Rosenkranzes e) Bedeutung des Kreuzes f) Re-Inkarnation und Wiedergeburt

19.Ziele der Symbolsprache 19.1. Gebet 19.2. Boden 19.3. Wirtschaftsweise 19.4. Entwicklungshilfe 19.5. Zugang zur Bibel 19.6. gesunde Mittelschicht

20. Eindrücke

21. Schlussfolgerungen

 

Ich sah einen Neuen Himmel und eine Neue Erde

Einführung von Dr. Georg Gati: (Orientalist, Autor der Bücher: Kreativitätstheorie, Tao der Bibel)

Die atemberaubende Parallele der biblischen Das Wort in der Bibel hat eine ganz besondere Bedeutung, weil die Welt durch das Wort Gottes erschaffen wurde. Und wir sind schon in der Mitte der Wunderwelt des biblischen „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“ (Hebräer 11;3) Das Wort bedeutet nicht nur die ausgesprochenen Buchstaben, sondern, wie wir es aus Johannes 1; 1 und 1; 4 entnehmen können, viel mehr: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ (1;1) “Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,..“ (1;14) Johannes hat die tiefsten Eindrücke und Offenbarungen Jesu Christi erhalten. Er schaute am tiefsten in Sein Wesen und Werk auf Erden. Johannes durfte die gewaltigste Offenbarung schauen, die je ein Mensch gesehen. Dadurch können wir nachvollziehen, dass nur Johannes über das Wort, über den Logos, berichtet. Es ist eine wundersame Anspielung von Johannes, dass er etwa 700 Wörter gebraucht, um sein Evangelium niederzuschreiben. Können wir diese mehr als symbolisch betrachten, dass ein Kind von 7 Jahren bereits über einen solchen Wörterschatz verfügt. Wie es in Matthäus 18; 3 steht „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich

Also hier steht: „die Kinder“ und kein Baby. Die Babys können noch nicht sprechen, damit sie nicht in der Lage sind, das WORT begreifen zu können. (Ich möchte hier darauf aufmerksam machen, dass das Oxford Dictionary etwa 140 000 Wörter beinhaltet. Diese Aussage sollte eine Anspielung sein, dass weder die „zu viele Wörter“ (großes Wissen) noch die Wortlosigkeit (Unwissenheit, oder ZEN) das Verstehen der Bibel ermöglicht. Wenn wir die Bibel begreifen möchten, sollten wir umkehren und einem Kleinkind ähnlich sein. Die Buddhisten lehren „ohne Worte“ und sie finden Gott nicht. Ebenso kann man auch durch den vielen Wörter Gottes Nähe nicht gelangen. Nur durch das WORT kann man Gott finden, nur durch das Wort Gottes! Johannes hat 700 Wörter benützt, und seine Aussagen spiegeln große Tiefe wider. Die Ursache: die gewaltigen, tieferen Inhalte der Wörter, die auch als Symbole verwendet wurden. Und das Wort ist eines der wichtigsten Symbole der Bibel. Wie sollten wir das verstehen? Das Wort, als Symbol, weist auf eine Zweiheit hin. Wie die Bibel in Matth. 12,13 sagt: „Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden“. Aus Hebräer 4; 12 wissen wir: „Denn das WORT Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.“ Hier haben wir ein großes Geheimnis gelesen, und wir sehen, dass das Wort eine sehr große Bedeutung hat, dass es sich sogar auf die ganze Welt auswirken kann, und dass diese Auswirkungen viel größer sind, als man es sich vorstellen könnte. Die ausgesprochenen Worte leben und wirken weiter. Die Bibel warnt uns: unsere ausgesprochenen Wörtern sollten wir unter Kontrolle halten. Wie ( u a.) Jakobus uns in seinem Brief so treffen dargestellt hat: Über die Macht der Zunge: “Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden; und wisst, dass wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden. Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet’s an! Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet.“ (Jakobus 3;1-6) Und wir kennen aus der Geschichte unzähligen Hetzapostel, die durch ihrer „Zunge“ die ganze Welt angezündet haben. ….. Jakobus 3. 3,7 – 10 „Denn jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird gezähmt und ist gezähmt vom Menschen, aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel, voll tödlichen Giftes. Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder. Lässt auch die Quelle aus einem Loch süßes und bitteres Wasser fließen? Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser geben.“ Das uralte hermetische Prinzip, dass das Untere dem Oberen entspreche, wird zum Erklärungsgrund des Ritualgesetzesauch über die Bibel hinaus- erhoben und dieses damit dem Sittengesetzes, welches dasselbe Grundprinzip zum Ausdruck bringt, an die Seite gestellt. Die wichtigsten Symbole der Bibel, nach diesem Prinzip, haben grundsätzlich zwei Bedeutungen, eine obere (geistige) und eine untere (physische). Das Wort bedeutet im geistigen Sinn: die Thora, als das Gesetz, (griechisch) das Logos. Und das Wort ist Fleisch geworden. („Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, …“) Johannes 1,14 Prediger 5; 5: „Lass nicht zu, dass dein Mund dich in Schuld bringe…“ Jer 23,36: Aber sagt nicht mehr «Last des HERRN»; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unseres Gottes, verdreh… Die geistliche Waffenrüstung: Epheser 6; (10-20) „Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.“ Hier muss man ergänzen: Was bedeutet das WORT? Darum geht das Buch: Symbole der Bibel und Orientalistik. 1. Die Bedeutung des Wortes: Zuerst wenden wir uns der Bedeutung des Wortes zu, dann in einer Apologetik den Gegnern des Glaubens, den Zweifeln und falschen Lehren. Diese werden a priori entlarvt und überführt und an dem empirischen Beispiel einer fernöstlichen Kultur des nachhaltigen Landbaus in ihrer Bedeutung für die Existenz, das Reden und Handeln des Lebendigen Wortes nachgewiesen. Die Bedeutung des Wortes wird klar, wenn wir seine wahrnehmbaren Eigenschaften erkennen. Das Wort ist Licht und Materie, Energie und Substanz. „Am Anfang war das Wort“, so fängt Genesis 1 an. Johannes beginnt sein Evangelium mit den Worten: „(1)Das Wort ward Fleisch. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (2)Dieses war im Anfang bei Gott. Wenn das Wort von Anfang an „Fleisch“, also Materie werden kann, dann ist das Wort also ursprünglicher, realer als die materielle Welt. Wenn es uns heute hinreichend möglich ist, uns die materielle Welt untertan zu machen und die Wunder dieser Schöpfung Gottes zu sehen, ist es vorher notwendig, das Wort Gottes zu beherrschen. 2. Was heißt „Fleisch“? 1. Korintherbrief 15 sagt: „(39)Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch vom Vieh, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische. (40)Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen; (41)einen andern Glanz hat die Sonne und einen andern Glanz der Mond, und einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch den Dieser Glanz, die Aura, das Strahlen, ist die Herrlichkeit des HERRn, wie Er uns in Jesus Christus erscheinen ist, als Licht der Er ist leiblich Mensch geworden. Es heißt in Mathäus 6,22ff: (22)Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. (23)Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! 3. Wie können wir das Licht im Wort erkennen? Die aktuelle Bibelforschung geht davon aus, dass es einen Thora-Code gibt. Mittels der Methode der „Fliegenden Buchstaben“ werden Sinnzusammenhänge aus den 5 Büchern Mose, dem Pentateuch, aus dem Urtext herauslesbar, die konkrete Aussagen zu aktuellen Ereignissen der Weltpolitik geben. Hieran soll deutlich werden, wie lebendig das Wort ist. Diese Methode ist jedoch umstritten, klar ist jedoch, dass Gott zu jeder Zeit Propheten eingesetzt hat, die sein Wort gesprochen und geschrieben haben. Viele dieser Prophetien sind erfüllt und bilden somit eine Grundlage für den Beweis der Richtigkeit und Wahrheit des Wortes. So erhellen und beleuchten diese Worte. Ähnlich der DNS und der RNS, mit der das Erbgut der Menschen weitergegeben wird, wird durch das Wort und die Buchstaben in ihrer Breite, Länge, Höhe und Tiefe das geistige Erbe weitergegeben. Das Wort ist also lebendig, macht lebendig und schafft 4. Die Bedeutung LOGOS: LOGOS heißt auch Geist Gottes und Wort Gottes. Die Logik ist der Verstand, die Vernunft, die Sprache und Schrift hervorbringen. Das logische Wort bedeutet demnach die vom Geist Gottes inspirierte Sprache (=Rede) und Schrift (= Text). Inhalt und Form der Rede und des Textes geben Aufschluss über die Bedeutung. Wie aus den 4 Dimensionen Länge, Tiefe, Höhe, Breite schon hervorgeht, sowie durch die verwendete Symbolik, die im „Tao der Bibel“ beschrieben wird, gibt es zu dem offensichtlichen Bedeutungszusammenhang eine dynamische Komponente. Zu der Zweischneidigkeit kommt noch eine räumliche und zeitliche Ausdehnung. Die Anweisung, das Wort Gottes gerade zu schneiden, meint, die Analyse in ganzen, natürlichen Einheiten darstellen, die keine Bruchstücke lassen. Die hebräischen Buchstaben haben zudem einen Dadurch wird eine Metrik gegeben. Die Matrix des Wortes wird also durch die Mathematik strukturiert. Auch dadurch wird das Licht des Wortes deutlich. So konnten die überlieferten Texte der Qumran – Rollen perfekt Inhalt und Form des Wortes über Jahrtausende Die Stringenz und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift wird damit dokumentiert. Das geistige Erbe ist dadurch für unsere heutige Generation wieder neu und mit einer Fülle früher nicht bekannter Inhalte entzifferbar. Der eingangs erwähnte Johannes gibt in seiner Offenbarung davon schriftlichen Bericht. Ist also Gott der Urheber der Schrift und wird das gesprochene Wort lebendig, wie es ja am Anfang der Bibel und im Johannesevangelium heißt, so gilt das auch für kommende Dinge. „Alle Schrift nun, von Gott eingegeben, sind wie eine Speise, aufbauend und nützlich.“ Mit diesem Wort hat Jesus bereits dem Widersacher, dem Teufel widerstanden, als er ihn herausforderte. 5. Die 7 Siegel: Die sieben Siegel, die dazu bestimmt waren, die Schrift unverständlich zu lassen, bis durch Jesus Christus, das geschlachtete Lamm (Kreuzigung als stellvertretender Opfertod) sie von der Schrift beseitigt werden, hat wie die schützende Eiweißhülle um die Chromosomen die Transskription bisher bewahrt. Die Übertragbarkeit des vollen Inhaltes unseres geistigen Erbes tritt durch Jesus Christus in unseren Tagen erst voll ins Bewusstsein. Die Lösung der 7 Siegel erfolgt durch: 1. Überwindung der Angst 2. Glauben 3. Mitleid 4. Barmherzigkeit 5. Demut 6. Liebe 7. Weisheit Diese Siegel hat Jesus (das Lamm, das geschlachtet ward) durch die 7 Geister auf dem Leuchter / am Thron Gottes (siehe: Georg Gati, Kreativitätstheorie) gelöst. Damit kommt Licht in das Wort des Buches. Für uns bedeutet das in der Mission, unsere Furcht vor fremden Einflüssen durch den lebendigen Glauben an JESUS CHRISTUS zu überwinden, Mitleid mit den noch in Unwissenheit und Finsternis lebenden Menschen zu haben, sich ihrer erbarmen und ohne Stolz, in Demut und Liebe in der Caritas mit Weisheit zu 6.Wie können wir nun wissen, dass Gott lebt? Wir sehen mit unseren Augen das Licht. In der Bibel steht, Jesus ist das Licht der Welt (Johannesbrief) und am Anfang war das Licht (Genesis). Wir können also mit eigenen Augen sehen, dass das Licht der Welt existiert. Wenn die Bibel stimmt, dann sehen wir Gott in seiner Schöpfung. Dessen bin ich Augenzeuge. Wie können wir nun diesen Glauben mit unserem Wissen und unseren Wahrnehmungen verbinden, damit wir ein harmonisches Weltbild bekommen, wo sich unsere Anschauung mit dem Wissen und dem Glauben deckt? Zunächst ist der Zweifel der Feind des Glaubens. Der Zweifel kann von außen oder von innen kommen. Ich selber glaube an Gott, wie die Bibel schreibt. Deshalb verteidige ich diesen Glauben gegen Angriffe von außen. Das nennt sich Apologetik. 7. Apologetik: a) Mit vernünftigen Gottesbeweisen Mit vernünftigen Gottesbeweisen wird das Christentum verständlich gemacht und philosophisch und faktisch bestätigt. Die Beschäftigung mit Erkenntnistheorie, das Aufzeigen von Denkmodellen, entdecken von Denkfallen, Überwindung von Vorwänden, Wege der Wahrheitsfindung, christliche Thesen und das Zeugnis des Geistes dienen dazu, das Wort Gottes zu verifizieren, also als wahr annehmen zu können. Das ist das Faszinierende an dem Wort. Das übernatürliche Eingreifen Gottes in der Schöpfung, in der Geschichte und in der Weltanschauung wird eingesetzt, um eine ganzheitliche Sicht zu entwickeln. Verschiedene Arten von Zweifeln werden klassifiziert und Merkmale der Zweifler unterschieden, so dass erkannt werden kann, ob die Ablehnung des Glaubens ein Vorwand ist, ein falsches Gedankenmodell wie ein Bollwerk den Zugang zur Erkenntnis behindert, oder ob einfach das Verständnis bisher nicht ausreicht, um zum Glauben zu kommen. Ungehorsam gegenüber der einmal gewonnenen Erkenntnis kann einen weiteren Grund für Zweifel und Unglaube sein. Ehrlich Suchenden wird die Existenz Gottes bewiesen. Hierbei kommen a posteriori (Erst das Wissen, dann der Glaube) und a priori (Erst Glaube, dann Wissen) Argumente zur Geltung. b) Einwände: In der Wissenschaft wird die Existenz Gottes abgelehnt, ein Gottesbeweis als unmöglich betrachtet, sogar als lächerlich beurteilt und als religiöse Illusion abgetan. Das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz ist „den Griechen eine Torheit, den Juden ein Ärgernis.“ (1. Korintherbrief 1, 23). c) Analyse der Einwände: Beim a priori – Argument wird von Axiomen (als unveränderlich definierte Grundsätze) auf den Einzelfall gefolgert. Beim empirischen Versuch ( a posteriori ) wird vom Einzelfall auf´ s Ganze geschlossen. Beim Zweifler liegen Vorurteile und Gedankengebäude vor, die die Wahrheit blockieren. Empirischer Versuchsaufbau: In eigenen Forschungen an der Uni Bonn ( Kledtke, Schultz, Fischer, Lenz, Kraft, Sommer, Pfeilsticker, Köpke, Rosenkranz ; Bonn, 1987- 1992) in Zusammenarbeit mit der ALANUS Hochschule für bildende Künste, Alfter bei Bonn, traten in mehrjährigen Feldversuchen eigenartige, regelmäßige Veränderungen an Pflanzen auf, die von mir als Wunder betrachtet wurden. An 144 Tomatenstauden wurden an den Früchten Anhängsel gefunden, die in fünfeckiger Anordnung wie eine Krone auf den Früchten standen. Diese Gestalt des Pentagon tritt sonst nur an den wesentlich höher im System des Pflanzenreiches stehenden Rosaceen (Rosengewächse, wie z.B. Rosen, Äpfel, Kirschen) auf. Das hat nach dem in der westlichen Wissenschaft üblichen, Des Cart´schen Weltbild, dem nach Laplace ein Zufallsexperiment zugrunde gelegt wird, um Hypothesen zu testen, keinen Die biometrische Methode des Erkenntnisgewinns ist also Hinweise aus der Literatur: (Goethe, Schriften zur Naturwissenschaft, Band 23 spricht von „ spontan auftretenden, sprunghaften Metamorphosen, die fortschreitend oder rückschreitend in der Entwicklung sein können, und besondere Betrachtung wert sind“), (Steiner, „Wie erlange ich Erkenntnis der höheren Welten“) und „Landwirtschaftlicher Kurs“), (Witzenmann, „Strukturphänomenologie“) und persönliche Hinweise (Bockemühl, christliche Gemeinschaft, Wetzikon, Schweiz; Ch. May, Gärtnerei Alanus-Hochschule), sprechen von einem „Christus-Impuls“. Dies wurde jedoch an der Uni Bonn als „rediculous“= lächerlich (Köpke, organischer Landbau) gesehen oder als pathologisch (Sengonca, Phytomedizin,) Die Ursache wurde als generationsübergreifende Deformation, verursacht durch Fadenwürmer, die durch Bewässerung oder Bearbeitung auf die Früchte gelangt sind, Dadurch bin ich in der Diplom-Prüfung als „mangelhaft“ bewertet worden, und später von der Ordinarienuniversität 8. Apologetische Antwort: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (Gewissheit) wurde jedoch Gott als Urheber und Ursache angenommen, was a priori durch das Zeugnis des Heiligen Geistes (Gewisssein) postuliert wurde und a posteriori durch Signifikanztest bewiesen wurde. 1. Das Argument der Bewegung: Um ein Wunder Gottes zu demonstrieren, wurde das Pflanzenwachstum mit einem Verifikationsgrad von 1/10.000 untersucht. Die H°- Hypothese, dass die Bewegung von innen durch bekannte oder unbekannte Faktoren verursacht wurde, wurde mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von unter 0,01 % verworfen. Der Grad der Gewissheit in der Verifikation, dass die Bewegung von außen ausgelöst wurde, ist demnach höchst signifikant (Signifikanzniveau H1 = 99,9 % = ****). Dr. Ramm (Ein christlicher Appell an die Vernunft, S. 96; Aßlar 1995) gibt den Hinweis der Bewegung durch Gott als ursächlichen „unbewegten Beweger “. Der Ockhamismus, der die Venus als Ursache sieht (Bockemühl, Morphologie der Pflanzen, Goetheanum, Schweiz), wird widerlegt durch die Tatsache, dass die Venus als Planet ja sinnfälligerweise nicht das ganze Universum geschaffen haben kann, da es/sie ja selbst Schöpfung ist. Venus als Morgenstern mit Jesus gleichzusetzen, führt zum nächsten Argument. 2. Kausalität: Die erste, nicht verursachte Ursache ist Gott. Er hält die ganze Welt in seiner Hand! „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“ (Genesis 1, so beginnt das Wort). 3. Möglichkeit und Notwendigkeit: In der logischen Beweiskette und Korrelation von Wechselwirkungen weist das Argument der Independenz = absolute Unabhängigkeit auf Gott als Wesen. 4. Abstufungen des Daseins: Das Universum besteht aus einer Pyramide, an deren Spitze Gott steht als letztes, höchstes, absolut vollkommenes Wesen. (Würmer, die als phytosanitäre Ursache der im Feldversuch aufgetretenen Metamorphosen angenommen wurden, stehen ganz unten in der Pyramide!) 5. Beherrschung der Welt: Das Teleologische Argument weist auf das Planmäßige im Universum. Sokrates und Thomas von Aquin, sowie William Paley stützen dies. Hume und Kant werden widerlegt durch den Mathematiker Lecomte Du Noüy und Charles-Eugene´ Guyes (Human Destiny). Der Einwand der positiven Mutation, die zufällig auftritt, scheitert an der Wahrscheinlichkeit. Damit ist auch die Evolutionslehre entkräftet und widerlegt. Wer jetzt noch an einen lächerlichen Zufall oder Würmer als intelligente Designer glaubt, beweist damit nur einen größeren Unglauben, als für die Annahme eines göttlichen Wunders Glauben notwendig ist. „Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt“ (Römerbrief 1,20 ff). Hinfort haben sie keine Entschuldigung, wenn sie die göttliche Schöpfungslehre (Intelligent Design = ID) ablehnen. Zur Wahrnehmung gehört nach dem offenbaren Sehen und messen auch das Hören. a) Wissen, dass Gott redet Um das Reden Gottes zu hören (Jesus: „ Ich bin der Gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme.“ Johannesevangelium 10,3), ist es wichtig, die Versöhnung mit IHM durch Jesus Christus zu erfahren. Die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn, die Schöpfung des Menschen seit Adam und Eva, sowie die Behauptung Jesu, er sei Gottes Sohn, der ins Fleisch (die Materie) gekommen ist, ist das Ziel apologetischer Überzeugungsarbeit mit Hilfe des Heiligen Geistes. Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, die Bedeutsamkeit dieser Frage, die Realität seines Todes, das leere Grab, die Erscheinung des Auferstandenen Jesus Christus und die historischen Folgen dieser Tatsachen belegen das. Um die Bibel als faszinierendes Wort Gottes (LOGOS) darzustellen, werden die Aussagen der Bibel über sich selbst und die Bedeutung der biblischen Verbalinspiration (Carl Barth) durch Belege verifiziert. Die Zuverlässigkeit des Bibeltextes im Alten wie im Neuen Bund (Testament), sowie die Kanonisierung der Bücher werden erklärt. Der Beweis der Heiligen Schrift wird anhand der Rolle der erfüllten Prophetien, sowie ihrer biblischen Merkmale durch spezifische Beweise im Beispiel beschrieben. Die Rolle der biblischen Archäologie wird mittels biblischer Beweisstücke aufgezeigt. b) Einwand: Der Mensch wäre Produkt der Evolution und der Schöpfungsbericht falsch, Bibeltexte unzuverlässig, lautet ein weit verbreiteter Einwand. Der Angriff auf die Auferstehung Jesu wird oft mit unbeholfenen Mitteln geführt. Beweise durch archäologische Tatsachen und erfüllte Prophetien werden ignoriert, Wunder geleugnet (Was an der Ordinarienuniversität zu Bonn zu beweisen war) q. e. d. Der dessen ungeachtete Aufstieg einer falschen Wissenschaft, die zum Unglaubens-Management degeneriert ist, hat oft zum Rückzug oder sogar zu Schizophrenie bei gläubigen Christen geführt. Obskurantismus macht sich breit. Vor Gerichten wird die Lehrbefugnis des Intelligent Design (ID) versus Evolutionstheorie (ET) beurteilt. In USA ist ID zugelassen, ET verboten, in England ist es z. Zt. umgekehrt. c) Analyse der Einwände: Bei Pragmatikern, Naturalisten, Humanisten, etc. sollte erst einmal die Ernsthaftigkeit der Wahrheitssuche herausgefunden werden, danach die moralische Entscheidung, auf Fakten mit Zustimmung und Einsicht zu reagieren oder in einem von Vorwänden neolinguistisch verblockten Negativismus zu verharren. Im ersten Fall ist die Argumentation sinnvoll, im zweiten nicht. Die logische Beweisführung mittels der Wahrnehmung Sehen, Hören, Fühlen erreicht immerhin einen guten Teil nach Wahrheit Strebender und ist deshalb sinnvoll. 9. Apologetische Antwort: Das Wort Das Wort sagt dazu: “ Der Weise wird Dir für Zurechtweisung dankbar sein, dem Toren helfen nur Schläge“ (Sprüche) Und: „ Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Weiter:“ Um Gott fühlen und finden zu können, muss der Heide ihn suchen“(Apostelgeschichte 19,2) „Wer sucht, der findet, klopft an, dann wird Euch aufgetan, bittet, so wird Euch gegeben.“ (Matth. 7,7) „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ (Psalm 19,2) “ Es ist eine Tür aufgetan im Himmel.“ (Offenbarung 4,1). „Ich sah einen Neuen Himmel und eine Neue Erde“ (Offenbarung 21,1 ff). Diese Worte geben den Weg der Erkenntnis in dem Wort an, für den der glaubt. Bei indifferenten Christen hilft Polemik, keine Apologetik. Zunächst die für Ungläubige Apologetische Antwort: Die Ausstellung zu Geburt und Wirken Albert Einsteins in Ulm und Bern sei empfohlen. Die wunderbare Schöpfung kann als nachhaltiger Eindruck empfunden werden. 1. Als Beweisstück für eine biblische Begebenheit, nämlich die Sintflut, dient bei mir eine aus Mössingen/Baden-Württemberg bei einem Albrutsch vor einigen Jahren entdeckte, 23 kg schwere, versteinerte Schnecke. Die Abdrücke innen und außen an dem Fossil zeigen, dass das Tier noch lebte, als es im Schlamm der Fluten versank. Später, als der weiche innere Körper verging, haben sich auch innen, kleinere, mit dem Wasser eingedrungene Kleintiere konserviert. Dies kann nur geschehen, wenn die Flut plötzlich Wäre die Schnecke bereits tot gewesen und verwest, als das Wasser kam, oder die Schnecke in einem „Urmeer“ versank, wäre die äußere Schale durch den Druck der Wassermassen zerbrochen. Da ähnliche, gut erhaltene Fundstücke auf der ganzen Welt zu finden sind, kann der Bericht der biblischen Sintflut als wahr bewiesen werden. Die jahr- Millionen dauernde Evolutionstheorie ist deshalb als falsch abzulehnen. 2. Das Grab Jesu Christi kann auch heute beschaut werden und ist immer noch leer. Die Grabräubertheorie scheidet schon aufgrund der Zeugenaussagen der per Todesdrohung der römischen Militärmacht zur Wahrheit verpflichteten Wachleute der Eliteeinheit der italischen Garde aus. Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist damit amtlich dokumentiert. 3. Das Turiner Grabtuch mit Jesu Gesichtsabdruck und sogar seiner Blutgruppe kann begutachtet werden. Die Echtheit dieses Stückes kann auch durch Widerlegen der Lehre der Transsubstantiation (Wandlung des Abendmahlweines im Kelch des Neuen Bundes bei der Eucharistie in das Blut Jesu) nicht angegriffen werden. Denn, während keine Berichte darüber vorliegen, das bei dem Heiligen Sakrament des Abendmahles in der römisch-katholischen Kirche das Blut Jesu (dessen Blutgruppe ja jetzt bekannt ist) tatsächlich nachgewiesen werden konnte (obwohl es seit über 2.000 Jahren praktiziert wird), stimmt der genetische Code am Turiner Grabtuch mit Funden historischer Reliquien aus dem Grab Jesu überein. 4. Gewiss spricht Jesus Christus, der Gute Hirte auch heute jeden Tag zu einer Vielzahl von gläubigen Christen, die IHM wie die Schafe folgen, und verändert sie mehr als alle Philosophen, Feldherren, Kometen oder Wackelbilder von Götzen das tun. 5. Das Selbstzeugnis der Bibel kann an vielen Stellen belegt werden und gilt als Beweis für die Einheit Gottes in Bibel und Geschichte. 6. Die wissenschaftliche Methode, wie sie im vorausgehenden Kapitel kurz exemplarisch herausgestellt wurde, führte zum empirischen Schluss vom wiederholbaren und überprüfbaren Einzelfall des mehrjährigen Feldversuches zum generalisierenden Hinweis auf die absolute Gültigkeit der Lehre des „intelligenten Designs“ (ID), die auch vor weltlichen Gerichten, wie in den wissenschaftlich führenden USA Bestand hat. Die Priorität der herrlichen Schöpfung über Darwinistisch-Humanistische Evolutionslehre ist damit bindend und unanfechtbar. 7. Mit den dargestellten a posteriori- Beweisen wurde als Nebeneffekt auch ein neuer, generell gültiger Qualitätsindex erarbeitet, der maßgeblich zur Einführung Neuer europäischer Gesetze und bindender Regeln (Öko-Verordnung, Bio-Siegel seit 2000) beitrug. Demgemäß führt auch die Demonstration von Kraftwirkungen, Zeichen und Machttaten Jesu Christi in seinem Wort und durch den Heiligen Geist in der Charismatischen Bewegung zum Beweis des Redens und Handeln Gottes in der jüngsten Zeit. Die indirekte und als hohe oder deutsche Textkritik bezeichnete Theologie können daran nicht vorbei. 8. Erkenntnisgewinn durch direkte Offenbarung und Erfüllung von Prophetie, dokumentiert in der Bibel und in der aktuellen Geschichte geben Christen wie Nichtchristen apologetische Anhaltspunkte für das andauernde Reden Gottes. 10. Polemischer Exkurs für ungläubige Christen: Nun gibt es ja viele Namensoder Scheinchristen in freien oder institutionalisierten Kirchen, die einen Schlingerkurs fahren zwischen bibischen Berichten und landläufigem Unglauben. (Nach dem Motto: „Ich glaube, hilf Du meinem Unglauben!“. und: „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!“ Diese wollen die Wunder Gottes weder in der Bibel wahrhaben und leugnen auch offensichtliche Wunder. Hier ist die apologetische Überzeugung fehl am Platze. Dies möge am Beispiel der scheinheiligen Unfehlbarkeit einiger meiner angelsächsischen Nachbarn exemplarisch fern jeglicher Rassenideologieaufgezeigt (Das Empire möge mir verzeihen). Charles Darwin etwa, der die Evolutionslehre begründete und dafür unter anderem Meeresschildkröten sammelte, war nicht einmal in der Lage, von drei zuerst nach England, dann nach Australien mitgebrachten Exemplaren ihr Geschlecht zu bestimmen. Dieser Irrtum fiel erst nach seinem Tode auf. Die von ihm falsch bestimmte Kröte lebt noch heute und erreichte im Herbst 2005 mit ihrem 150. Geburtstag ein geradezu biblisches Alter. Errare Humanum est, wie der Humanist zu sagen pflegt. Dabei sind die Anhänger Humes auch Evolutionisten, die Ihre Abstammung nicht etwa auf Adam und Eva, (das heißt: Mann und Männin) sondern auf Affe und Äffin zurückgeführt haben. Diese englischen Geistesgrößen haben auch heute noch Richter auf der Insel, die sich per Urteil an diesem, Ihrem Stammbaum festhalten und somit zu Recht als HUMAN MONK(EY)S bezeichnen lassen, denn als Mönche. Das gilt dann logischerweise auch für das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, die Queen. Das Gegenteil zu Lehren wäre im Empire zurzeit strafbar. Evolutionäre „Christen“ finden damit in England ihr lunatisches Asyl. Bei dem sprichwörtlichen Sinn dieses Volkes für Humor und Trinkfestigkeit halte ich mich da lieber an das Faszinierende Wort meines Schöpfers, anstatt an die KEY-Words der Humanisten mit ihrer ET. 11. Apologetische Antworten: a) Das Handeln Gottes Die Beantwortung der Frage, ob Wunder möglich sind, was ein Wunder ist, Merkmale biblischer Wunder, Einwände dagegen, sowie der Beweis, dass Wunder heute möglich sind, belegen das Handeln Gottes. Die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Bibel, Konflikte und biblische Perspektive, die das Alter des Universums und den Ursprung des Menschseins einbezieht, machen Entwicklung möglich. Geschichtsphilosophen, wie Kant , Hegel, Marx, Spengler, und Toynbee, sowie Theologen des 20.Jahrhunderts wie Barth und Tillich werden betrachtet. Die Bibel wird auf die Geschichte bezogen. Der Versuch, eine Klärung des Problems des Bösen voranzubringen, mit dem Bonnhöffer noch haderte, wird mit biblischen Schlüsselversen belegt (Hiob, Psalm 73, Habakuk, Lukas 13, 1-5, Römer 8,18-25, 2.Korinther 4, 16-18, 1.Korinther 15,50 ff, Offenbarung 4,1; 21,1 ff). Ein Vorschlag der biblischen Synthese wird gegeben. Die synoptische Schau als neues Welt- und Gottesbild wird in seiner Gültigkeit der christlichen Erfahrung gestärkt und weiterentwickelt. b) Einwände: Zurzeit von Dr. Ramm: (1995, „Ein christlicher Appell an die Vernunft“ ), der an die Werke von Raymond Llulli anknüpft: („Vom Aufgang der Intelligenz bis zu ihrem Untergang“), („De ascendenti de intelligentia et de descendenti de intelligentia“) und William Menzies: (Studienführer „Apologetik“ an der ICI + Berean / Global University ,Springfield, Missouri/USA , 1976, deutsche Auflage Aßlar 1996), sowie Paul E. Little: (Ich weiß, warum ich glaube, 1985) waren Hauptangriffsrichtungen der Gegner des Wortes der Vorwurf der psychologischen Manipulation, wobei das Christentum als schädliche Verirrung, Konditionierung, Selbstsuggestion oder Einbildung beschuldigt wurde. Heute ist das Schlachtfeld der Gedanken an weltliche Gerichte verwiesen (siehe USA – pro ID (Intelligent Design = Schöpfungslehre) und England-pro ET (Evolutionstheorie)). c) Analyse des Einwands: Die o. g. Vorwürfe konnten durch moderne Verhaltensforschung (Behaviorism) aufgegriffen und widerlegt werden. Strukturphänomenologie als neuere philosophische Richtung wird erfolgreich als Mittel zur Überführung eingesetzt. Theologischer Existenzialismus oder Neoliberalismus wird allenfalls noch in verstaubten Archiven und Antiquariaten 12. Apologetische Antworten: Im Zeitalter des Reduktionismus, wo sich die westlichen Geisteswissenschaften von ihren jüdischen Wurzeln getrennt haben, oder strukturelle Schäden aufgetreten sind, die die christlichen Gemeinden aus Mangel an der Erkenntnis und dem geistlichen Erbe des Volkes Israel haben verdorren lassen, werden skeptische Naturalisten herangezüchtet. a) Argumente gegen Zweifel am Handeln Gottes: sind das Wesen des Menschen mit seinem angeborenen Gewissen, die Sehnsucht nach Seeligkeit als Erfüllung tiefster menschlicher Bedürfnisse. durch kausale Argumentation und Hinweis auf die Pfingstereignisse wurde die christliche Erfahrung des Handeln Gottes in der Bibel, in der Gemeinde, am Volk Gottes (ISRAEL) belegt und dargestellt. Reichte dem deutschen Kaiser b) Existenz der Juden: noch die Existenz der Juden als Beweis für das Handeln Gottes, was ihn zum Protektor Jerusalems werden ließ, und zeigte die Staatsgründung ISRAELS 1945 mit Triumph über das sog. 3. Reich als tatkräftige Überführung und Gericht über die Feinde des Volkes Gottes die Überlegenheit der Juden über die angebliche arische, barbarische Herrenrasse, so sind in der neueren Zeit neben der Philosophie, der Psychologie nun auch militärische Aktionen gegen den Terror (vor allem islamistischer Fanatiker) von Zeichen und Wundern durchdrungen, die das Handeln Gottes in Vollmacht demonstrieren. Die Belagerung Jerusalems, das schon befreit war (1967), wird zudem bekämpft: „nicht mit Heer und Macht, sondern durch Gottes Geist“ (Sacharja 4,6) c) Die Erfüllung von Prophetien: in ihrer Bedeutung für die Pfingstbewegung als apologetische Bekräftigung des christlichen Glaubens und ihre polemische Verteidigung gegen Angriffe von innen („friendly income“) kann als kausale Begründung des fortwirkenden Wirkens und Handelns Gottes mit und durch seine Gemeinde erlebt und herangezogen werden. Ich selber bin Zeuge solch erfüllter Prophetien und wunderbaren Machttaten, mit denen Gott seine Allmacht, seine Allwissenheit, seine Allgegenwart und seine Ewigkeit zeigt. Davon an anderer Stelle mehr. 13. Resümee: Die Theophanie, die direkte Glaubenserfahrung der Existenz und des Redens und Handeln Gottes, führte zur Gewissheit Gottes, mit dem Zeugnis durch den Heiligen Geist und die christliche Taufe. Dadurch wird die Gewissheit des Glaubens durch eigene Forschungsergebnisse (vorgelegt beim Deutschen Patent- und Markenamt, München unter AZ-Nr. 103 07 771.23 ) sowie durch Erkenntnisse aus Wissenschaft, Philosophie und Psychologie gestützt. Die Infragestellung des eigenen Glaubens, sowie die Überwindung von Zweifeln durch Erkennen typischer Arten von Gedankenfallen hilft zur geistlichen Reife. Im Falle nichtseriöser Wahrheitssuche und/oder törichtem Unglauben wird Polemik angewendet, um dem Angriff permanenter Zweifler innerhalb des christlich-jüdischen Glaubens zu begegnen. Die Analyse von Argumenten gegen göttliches Wissen und Glauben versetzt in die Lage, diese zu verstehen, geistlich zu unterscheiden, darauf einzugehen und christliche Argumente für apologetische Antworten zu geben. a) Das führt zur synoptischen Schau, Dr. Bernhard Ramm wie sie auch als Ergebnis der b) angewandten Kreativitätstheorie von Georg Gati eingesetzt wird. Meine eigene Erkenntnis darüber, wie Wissen erlangt werden kann, dass Gott lebt, redet und in der Geschichte handelt, steigt mit dem Verständnis darüber, wie er meine eigenen Geschicke lenkt. Die Einübung der Kreativität mittels synoptischer Schau gibt der durch das Wort und den Geist gegebenen prophetischen Gabe ihre Wirksamkeit und Faszination. So kann ich guten Gewissens mit Paulus sagen: „Was mir früher … (Forschungsergebnisse meiner Diplom-Arbeit „ Hügelbeetkultur: Morphologie und Ertrag einiger Feldgemüse in Abhängigkeit von Pferdemist unterschiedlichen Rottegrades, Exposition zur Sonne und Biologisch-Dynamischen Präparaten“), ein Gewinn war, erachte ich es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Jesu Christi, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte für Mist, damit ich Christus gewinne… Philipper 3, 8 und strecke mich aus nachdem, was da vorne ist, und jage nach, dem vorgestreckten Ziel, dem Siegeskranz der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Philipper 3,14 14. Berufung = Mission Himmlische Berufung ergibt sich aus der Erfüllung des „Missionsbefehls“ in Matth. 28, 18 ff: Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (19)Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes (20)und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! Berufung heißt demnach, zu den Menschen gehen, die das bisher noch nicht erlebt haben, und sie zu taufen, sie in ihrer eigenen Sprache, Dialekt und ihrer Kultur verständlich zu Die Glaubensmission hat Angst und Zweifel überwunden und aus Mitleid mit den Heiden (die die gute Botschaft des Evangeliums noch nicht gehört haben) erbarmt sie sich in Demut und caritativer Nächstenliebe, um mit den Mitteln der Weisheit den Völkern zu helfen. Einer der Väter dieser Mission in Indien war William 15. Von der Notwendigkeit der Heidenmission Nachfolgend sollen die Beiträge, die William Carey, der Autor des Klassikers : „Von der Notwendigkeit der Heidenmission“ zur Entwicklung der Kirche leistete, dargestellt werden: 1. Um die Bedeutung des Lebenswerkes William Carey´ s (1761 – 1834) zu erfassen, werden die Bedingungen zu der Zeit untersucht, als Carey seine missionarische Tätigkeit a) Die politische Situation in Europa gegen Ende des 18.Jahrhunderts war geprägt von Schreckensherrschaft und Kriegen, mit denen Napoleon Bonaparte das ganze Festland überzog. Technischer Fortschritt und das Aufkommen einer kalten Vernunft des Liberalismus schafften ein Klima, in dem der Ausbau der Handelsbeziehungen in Form des Kolonialismus gedeihen konnte. Geographische Erkundungen und die Erschließung neuer Handelsmöglichkeiten förderte die Mission. Während sich das katholische Europa in den Wirrungen der Revolutionskriege wand, setzte sich England an die Spitze westlicher Industrialisierung. Der Staat unterstützte diese durch die industrielle Revolution ausgelöste Entwicklung mit florierendem wirtschaftlichem Wachstum durch Ausbau der Handelsflotten und der begleitenden Kriegsmarine. Der Expansionismus nach Übersee in Verbindung mit den Revolutionen im Europa des 19. Jh. gingen mit sozialen Veränderungen vor allem in England einher. Anstatt, wie von Marx prophezeit, einen Klassenkampf auszulösen, blieb im großbritannischen Empire die Monarchie bestehen. Der Verelendung, vor allem der armen Stadtbevölkerung, wurden im Parlament wichtige Sozialreformen Der Sklavenhandel wurde abgeschafft, Armenhäuser mit kostenlosem Schulunterricht wurden gegründet, der Strafvollzug wurde reformiert, Sonntagsschulen und Missionsagenturen entstanden. b) Vorteile einer engeren Zusammenarbeit Unter den nonkonformistischen Gemeinden erkannten besonders die Baptisten die Vorteile einer engeren Zusammenarbeit. Sie setzten dem darwinistischhumanistischen Zeitgeist eine calvinistische Rückbesinnung auf die Tugenden der Bibel entgegen. Inspiriert auch von der 2. amerikanischen Erweckung setzten evangelikale Christen theologische Akzente in Großbritannien und Deutschland. Die zu der anglikanischen Staatskirche nonkonformen Baptisten hatten eine dezentrale Gemeindestruktur. Die „Baptistische Union“ bildete ein Forum der Gemeinschaft und Einheit, auf dem regelmäßig für die Mission gebetete wurde. Die calvinistische Ausrichtung ihrer Theologie auf Grundlage der Autorität der Bibel setzte praktische Dienste frei. Dynamische Predigten führten zum Kampf gegen Sklaverei und Alkoholmissbrauch und mündeten in einen missionarischen Schwerpunkt. Die wichtigste Aufgabe der Baptisten war, die Ungläubigen mit dem Evangelium zu erreichen. Zur Innenmission kam die Außenmission. c) Das geistliche Leben in den Kirchen war von schmerzhaften Revolutionen im katholischen Europa geprägt, im deutschsprachigen Raum erhob sich die dialektische Bibelkritik, während im aufstrebenden England des 18. und 19. Jahrhunderts der Anglikanismus sich in drei Hauptrichtungen gliederte: die Oxford-Bewegung, die Broad Church Party und die evangelikale Bewegung. Aus dem evangelikalen Aufbruch ging die mächtigste Erweckung innerhalb der anglikanischen Kirche hervor. Eine echte Bekehrungserfahrung, ein geistlicher Lebensstil mit Reinheit, Gebet und Bibelstudium wurde gefordert. Das Königreich Christi sollte auch in der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden durch einen überzeugenden, einfachen Lebensstil und geistlichen Eifer. Die Heilsarmee, die Plymouth Brüder und die Baptisten waren die bedeutendsten Nicht-Anglikanischen, unabhängigen 2. Zwei Reaktionen Carey´ s auf den Widerstand der Kirchenführer William Carey wurde als armer Schuster geboren. Als Autodidakt hatte er sich bereits in jungen Jahren die wichtigsten biblischen und modernen Sprachen angeeignet. Er las die Berichte von Jonathan Edwards über die „große Erweckung“ in Amerika und die Tagebücher des Indianermissionars David Brainerd mit Begeisterung. Auch Reiseberichte von Entdeckern nicht-christlicher Länder faszinierten ihn. Als Carey als junger Pastor und Prediger versuchte, die anderen Pastoren für seine Überzeugungen zu gewinnen, wurde er von einem älteren Kirchenvertreter einmal schroff als „Schwärmer“ getadelt. Der Einwand: “Setzen sie sich, junger Mann. Wenn es Gott gefällt, die Heiden zu bekehren, dann wird er es ohne Ihre oder meine Hilfe tun.“ Carey ließ sich davon jedoch nicht irritieren. Er verfasste eine 87 Seiten starke Streitschrift zur Verteidigung der Auslandsmission mit dem Titel: “An Enquiery into the Obligations of Christians to Use Means for the Conversion of the Heathens.“ a) Gründung der ersten Glaubensmission Während sein Zeitgenosse Irvin aus der Prebyterian Church ausgestoßen wurde und die 12-Apostelkirche gründete, einen Vorläufer der Pfingstbewegung, sammelte William Carey um sich elf seiner Freunde und gründete die erste Glaubensmission der evangelikalen Bewegung, die „Baptist Missionary Society“. Sein Motto war: „ Erwarte Großes für Gott und versuche Großes für Gott“. Damit beantwortete er den Widerstand der Kirchenführer durch den Gehorsam gegenüber dem Missionsbefehl Jesu b) Reise nach Indien Mit 32 Jahren reiste er als einer der ersten Missionare dieser Gesellschaft freiwillig nach INDIEN, um seine brennende Sehnsucht nach der Errettung der Heiden in der Außenmission zu erfüllen. Er handelte damit nach seiner Überzeugung, dass Christen versuchen müssten, der Welt das Evangelium zu bringen, da sich die Heiden nicht von alleine durch ein Wunder bekehren würden. Damit entsprach er dem ersten Teil des Missionsbefehls: „Gehet hin…“ So überwand er den Widerstand der Kirchenältesten durch Überschreitung der geographischen und kulturellen Distanz zwischen sich und den Heiden. Im November 1793 kam er in Kalkutta an. 3. Vier Hindernisse bei der Ausübung seines Missionsbefehls Zwar geistig gerüstet, jedoch unerfahren mit den tropischen bis subtropischen Bedingungen des asiatischen Kontinents, sah sich Carey in der nordindischen Großstadt Kalkutta mit den Widrigkeiten seines enthusiastischen Pionierdienstes a) Krankheit Die Ernährungsumstellung und viele Krankheiten, sowie eine psychische Erkrankung seiner Frau machten seiner gesamten Familie zu schaffen. b) Politische Opposition Der Widerstand der British East India Company, die finanzielle Einbussen befürchteten bei der Ausbeutung der Plantagen in den Kolonien, wurde so groß, dass Carey von Kalkutta abreisen musste. Die merkantilen und politischen Egoismen des Commonwealth begrenzten somit die baptistischen Missionsbemühungen. c) Kleinkrämerische Handelmächte Das Kastensystem der hinduistischen Inder, die die Christianisierung seit der Zeit des Apostels Thomas behindert hatte und danach die Eroberung durch die Portugiesen und nachfolgende Evangelisation seitens der katholischen Kirche nachhaltig überstanden hatte, weil die Papstkirche das Klassensystem für ihre zentralistische Pfründewirtschaft zu nutzen wusste , hielt die in Aberglauben gefangene Bevölkerung vom Christentum ab. Seine Predigten in der Großstadt, mit denen er gegen Hinduismus und Islam zu Felde führte, brachten keine Im dänischen Herrschaftsgebiet in der Gegend von Serampore ließ sich Carey dann schließlich 1800 nieder und machte diese Region zur Ausgangsbasis seiner weiteren c) Religiöse Antipathien Er predigte nicht mehr gegen andere Religionen, wie Hinduismus oder Islam, sondern hielt sich möglichst eng an das reine Evangelium Jesu Christi. Es kam nach diesen guten Veränderungen zu den ersten Bekehrungen und Taufen. Damit hatte er die 4 Hauptwiderstände (Krankheit, Politische Opposition, kleinkrämerische Handelsmächte, und religiöse Antipathien) überwunden und konnte so den 2. Teil des Missionsbefehls Jesu Christi: „..und machet zu Jüngern…“, endlich in die Tat umsetzen. 4. Vier Merkmale seiner missionarischen Tätigkeit Er arbeitete also als Evangelist, als begeisterter Lehrer, erfolgreicher Gemeindegründer und geschickter Verwalter. a) Evangelist und begeisterter Lehrer Carey hielt sich seit 1800 in der dänischen Kronkolonie bei Serampore „möglichst eng an das reine Evangelium Jesu Christi“, damit erfüllte er den 3. und 4. Teil des Missionsbefehls: „…und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie tun alles, was ich Euch befohlen habe!“ b) Erfolgreicher Gemeindegründer Innerhalb von 3 Jahren taufte er 25 bekehrte Heiden. c) Geschickter Verwalter So wurde er zum Prototyp der Neuzeitlichen Apostel. d) Linguist Als Linguist wurde er besonders berühmt, weil er bis zu seinem Tod 1834 etwa 40 indische Sprachen und Dialekte lernte und Grammatiken und Übersetzungshilfen erstellte. Damit überwand er die sprachliche und kulturelle Kluft, die die Heiden vom Evangelium trennte. Diese ersten Übersetzungen wurden später überarbeitet und die Inder waren bald in der Lage, seine Pionierarbeit weiterzuführen. Diese Veränderung durch die Apostolische Botschaft erreichte zunächst einige wenige, durchdrang jedoch allmählich differenzierte Bereiche der indischen Das Vorbild von William Carey motivierte Generationen von Europäern, auch Missionare zu werden. 5. Vier Methoden in Carey´ s Mission und ihre Bedeutung für heute Carey arbeitete überzeugungsgemäß auch in Bereichen der Bildung, Erziehung, Medizin, Agrarwirtschaft und Politik. a) Bildung Er bekämpfte die Praxis des Götzenkultes, denen traditionsgemäß viele indische Kinder durch Hineinwerfen in den Ganges zum Opfer fielen. Er setzte sich gegen den Brauch der Witwenverbrennung b) Erziehung Die Kastenregeln und ihre Kleiderordnung durchbrach er, was zu Christenverfolgung führte. Die Schlägereien und Kirchenverbrennungen hörten erst 1859 auf, als die indische Regierung durch einen Erlass in Madras den Frauen eine einfache Bekleidung des Oberkörpers erlaubte. Auf diesem Fundament konnten die indischen Christen aufbauen und auch bis heute erkennen viele europäische Missionare die Notwendigkeit der Auslandsmission. c) Medizin Carey´s Apologetik mit dem Titel: „An Enquiery into the Obligations to Use Means for the Conversion of the Heathens” ist zu einem Klassiker der Missionsliteratur geworden und ist in ihrer Bedeutung des Einsatzes der Dienstgaben Lehre, apostolische Gemeindegründung, Heilungsdienst, Leiterschaft auch heute noch praktikabel und geeignet. Obwohl sich nach Carey´s Tod unter baptistischem Einfluss mehrere Massenbekehrungen ereigneten, stellen Christen mit 3% der indischen Bevölkerung immer noch eine Minderheit dar. Auch wenn inzwischen die interkulturellen Grenzen besser durch indigene, also in Indien geborene Missionare überwunden werden können, sind die Methoden, wie dies geschieht immer noch geeignet. Im Bereich der medizinischen Versorgung und der Verbesserung des landwirtschaftlichen Anbaus können heute sicherlich geeignetere Wege gefunden werden, wie erfolgreiche Beispiele persönlich verbundener Missionswerke wie LOGOS CHARITY MISSION INDIA zeigen. Die Aufgabe europäischer Evangelisten hat sich mehr zum Helfer d) Agrarwirtschaft und Politik Auch die Bildungs- und Erziehungsmöglichkeiten sind – speziell für Südindien – durch die Bodenreformen und den hohen Alphabetisierungsgrad von 95%, den verbesserten Hygienebedingungen und die zunehmende Autarkie regionaler Wirtschaftszweige heute wesentlich besser als zu Carey´ s Zeiten, so dass seine Methoden spezifiziert und feiner angewendet werden können. Der Autodidakt ohne Schulbildung und armer Schuster Carey hat gegenüber z.B. dem größten europäischen Schuhhändler und Baptisten Deichmann heute immer noch den Nimbus des Pioniers. Carey´s Vorteil war jedoch gerade seine Gabe der Armut, die ihn zur Identifikationsfigur für viele Europäer und Inder 16. Der Begriff der Mission Der Begriff der Mission hat sich in diesem Jahrtausend gewaltig geändert: 1. Analyse der drei Selbst-Begriffe einschließlich einer Definition, einer Beschreibung und einer Erklärung dafür, wie und wann der Begriff in der christlichen Gemeinschaft Die Drei-Selbst-Formel steht als Begriff für die Vorstellung einer selbstverwaltenden, selbstunterhaltenden und selbstausbreitenden indigenen Gemeinde. Diese Sicht entstand in der Zeit des Paternalismus und Kolonialismus, als finanzielle Krisen in der Auslandsmission den Selbstunterhalt notwendig machten. a) Selbstverwaltung Autonomie von den Kolonialmächten und ethnozentristischen Missionsgesellschaften erforderten Selbständigkeit und Verwaltung der Gemeinde durch einheimische Leiter. Die theologischen Grundlagen umfassten die Selbstausbreitung sowohl als Mittel als auch als Ziel der Mission. Die Inkarnation Jesu Christi (Phil. 2,5-8) als Immanuel, „Gott mit uns“ (Matth. 1,23) in der jüdischen Kultur, ist dabei ebenso wichtig, wie die Einheit der Gemeinde als Leib Jesu Christi (1, Kor.12,4-6 und 12-31), sowie (Epheser 4,1-11). Die Dreieinigkeit als Vater, Sohn und Heiliger Geist veranschaulichen dieses Bild der kulturellen Vielfalt in der geistlichen Einheit. Dies wird in Joh.17, 22 betont als Quelle der Autorität. Venn und Anderson (1856) erkannten und beschrieben diesen Drei-Selbst-Begriff, Graul und Warneck (1834 – 1910), zit. in P. Beyerhaus (1964) erweiterten die menschlichen Aspekte des Begriffes um die Dimensionen Autonomie (Selbständigkeit der indigenen Gemeinde: von Gott regiert, von Gott getragen, von Gott zur Ausbreitung gebracht), indigene Herkunft der Kultur und Reife (Spiritualität). Hierbei ist die Vielfalt in Einheit und die Einheit in Vielfalt durch das göttliche Wesen der Gemeinde und ihrem geistliche Charakter, sowie die menschlich-kulturellen Eigenheiten des ethnischen Umfeldes gegeben. Zur Dimension der Kultur als menschlicher Komponente, wie Muttersprache, soziale Bindungen, natürliche Umgebung, gesunder Kern der Mittelklasse und Volksgebräuche kommt die Dimension der Reife mit dem Heiligen Geist als Befähiger der neuen Gemeinde, die als Werkzeug Gottes für die Weltevangelisation dient. (Nevius 1890 und Allen 1910). Dies kann auch Dienste von außerhalb umfassen, um die örtliche Gemeinde zu erbauen, was (im Gegenteil zu Venn) kein notwendig langer Prozess sein muss. Der Drei-Selbst-Begriff wurde 1952 auf einem Kongress für Weltmission in Bezug auf die tiefergehenden Testpunkte für die indigene Gemeinde fortgeführt. b) Selbstversorgung Den Dimensionen Reife, Kultur und Autonomie wurden vier Aspekte hinzugefügt: Heimatboden und die Fähigkeit, Elemente der einheimischen Kultur unter den Gehorsam Christi zu bringen. Geschulter Dienst, der an die regionalen Anforderungen angepasst ist. c) Selbstausbreitung Inneres, geistliches Leben, das die Gemeinschaft der Christen nährt und ein Zeugnis ist für die noch unerreichten Mitgliedschaft in der Gemeinschaft der Kirchen, Anerkennung von Partnerschaften mit anderen Gemeinden anderer Länder und gegenseitige Hilfe unter diesen 2.1. Dimension der Autonomie Erörterung darüber, wie die Dimension der Autonomie mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche. a) Selbstverwaltung Die Dimension der Autonomie steht mit dem Begriff der Selbständigkeit der Drei-Selbst-Formel in direkter Beziehung. Unter dem Aspekt der Selbstverwaltung ist die Leitung der indigenen Gemeinde durch Einheimische b) Selbstunterhalt Die Aufrechterhaltung der Gemeinde als Aspekt der Selbstunterhaltung beschreibt damit die Beziehung der Dimension der Autonomie zur finanziellen und wirtschaftlichen Tragfähigkeit. c) Selbstausbreitung Die Selbstausbreitung bedeutet die Reproduktion der Gemeinde durch Einheimische in ihrem Bezug zur Ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus meiner eigenen Erfahrung in der LOGOS CHARITY MISSION zeigt, dass der Aspekt der Leitung durch Einheimische um die internationale Koordination und Hilfe als Advisor (Ratgeber) für den deutschen Zweig des Missionswerkes von LOGOS Missions ergänzt wird. Dies umfasst neben Gebet und Versandt von Rundbriefen und e-mails (LOGOS NEWS, LOGOS REPORTER) regelmäßigen telefonischen Austausch, gegenseitige Einladung zu Evangelisations- und Missionsreisen, Spendensammlung (fund raising) und money-transfer. Hierbei wird in die einheimische Leitungsstruktur jedoch nicht eingegriffen, um keine Abhängigkeiten zu verfestigen. Das kommt insbesondere dem Aspekt der Selbstunterhaltung durch Aufrechterhaltung durch Einheimische zugute. Der von außen kommende Spendenfluss wird finanziert durch einen in der evangelischen Landeskirche verankerten Bibelkreis, bei dem freiwillig jede Woche von den Teilnehmern etwa 5 € für die LOGOS MISSION gegeben werden, als auch von regelmäßigen Beiträgen zum Kauf und Unterhalt von Fahrzeugen für Bibelschule und Evangelisation, des weiteren durch international tätige Damit wird die Hilfe zur Selbsthilfe angeregt, zur Selbstversorgung der in Südindien, Trivandrum ansässigen nativen Gemeinde ist es so möglich, Buchveröffentlichungen (bisher 10 Bücher und Traktate, mit Auflagen von etwa 100.000 Exemplaren) sowie Bibelverteilungen auf öffentlichen Veranstaltungen und Straßenevangelisationen längs der Bundesstrassen und Bushaltestellen aufzubauen. Zur Eigenversorgung mit Lebensmitteln aus Gartenbau und Landwirtschaft ist ein besonderes Entwicklungshilfeprojekt geplant, die diese einheimischen Ressourcen erweitern Die Reproduktion durch Einheimische durch regelmäßige „Outreaches“, auf denen etwa einmal im Monat am Tage bis zu 5.000 Ungläubige mit dem Evangelium in Kontakt gebracht werden, sowie die Aussendung mehrere Evangelisten, hat die Gemeinde auf 4 „local Christian Churches“ anwachsen lassen. Eigene Bibelschule, die von dem angegliederten Kinderheim bis zum staatlich anerkannten Abschluss als Theologe das geistliche Spektrum umfassen, gibt den Nährboden für die Reproduktion. Die Buchveröffentlichungen erweitern die Effektivität auf nachhaltige Art und Weise. 2.2. Dimension der Kultur Erörterung darüber, wie die Dimension der Kultur mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche. Die Dimension der Kultur umfasst die indigene Herkunft der Gemeinde. a) Selbstverwaltung Für die Selbstverwaltung bedeutet das die Leitung, die auf einheimische, kulturelle Muster und Formen gegründet ist. b) Selbstunterhalt Der Aspekt der Selbstunterhaltung beinhaltet die Aufrechterhaltung der indigenen Gemeinde, die auf einheimische Methoden in Übereinstimmung mit einheimischen Standards gegründet ist. c) Selbstausbreitung Die Selbstausbreitung ist gewährleistet durch die Reproduktion, die auf den einheimischen soziokulturellen Kontext gegründet ist. Das bereits erwähnte praktische Beispiel der LOGOS CHARITY MISSION aus der eigenen Kirche greift die Dimension der Kultur folgendermaßen auf: Die in Kerala, Südindien gebürtigen Christen leben in ihrem angestammten Dorfverband, sprechen Malayalam. Der Leiter, Pastor John Chacko „Parakkadavil“ beherrscht Von der Dorfkultur mit kleiner Landwirtschaft hat sich die Gemeinde auf eigenem Land in Trivandrum weiterentwickelt. Der Bau von typischen Langhäusern für Bibelschule und Waisenheim entspricht dem kulturellen Bedürfnis der Großfamilie und der geistlichen Der Selbstunterhalt wurde früher, gegründet durch Verwaltertätigkeit des Vaters des jetzigen Leiters auf einer Plantage mit Teakholzaufzucht, ergänzt um Seidenspinnerei und handwerkliche Produktion, Die Nahrungsergänzung erfolgte durch Gartenbau auf eigenem Gartenland. Den Kindern des Waisenheimes wurde jedem ein kleines Stück Land zur Bewirtschaftung überlassen, um ihnen die Freude am Wirtschaften nach traditionellen Standards zu vermitteln. Heute wird durch Spendenaufkommen aus der wachsenden Gemeinde mit internationaler Hilfe das Budget von den einheimischen Leitern für die vielfältig sich entwickelnden Dienste gedeckt. Hinzu kommen Erlöse aus dem Verkauf selber verfasster und veröffentlichter Literatur. Diese aus der Kultur stammenden Traktate und Bücher greifen das ethnische Milieu auf und nutzen den hohen Alphabetisierungs-Grad der Bevölkerung von 95 %. Durch die niedrigen Herstellungskosten von durchschnittlich 0,70 € pro Buch sind für dieses Jahr 10 Bücher mit Gesamtauflage von 100.000 Exemplaren geplant. Letztes Jahr sind bereits 5 Bücher herausgebracht worden. Der Verkauf findet auf regelmäßigen Straßenevangelisationen und Veranstaltungen („Conventions“) sowie Gemeindegottesdiensten statt. Die Reproduktion der LOGOS CHARITY MISSION erfolgt einesteils durch Aufnahme von jeweils etwa 20 Waisenkindern, die dann auf der Bibelschule ausgebildet 5 Missionare sind in den nördlichen Staaten Indiens eingesetzt, wo 97 % Hindus leben. Auf monatlichen „Outreaches“ mit dem eigenen Van werden an Bushaltestellen und „Junktions“ evangelistische Veranstaltungen abgehalten. Durch Stadtevangelisationen bekehren sich Heiden zum Diese „Gospelworker“ sind zumeist Einheimische und werden durch internationale Evangelisten unterstützt. 2.3. Dimension der Reife Erörterung darüber, wie die Dimension der Reife mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche. Das Prinzip der Reife als Ausdruck der Spiritualität als Mittel und Ziel der Mission wird durch das innerliche geistliche Leben der Gemeinschaft der Christen und das damit verbundene Zeugnis für die noch unerreichten Menschen, sowie die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft der Kirchen als Anerkennung der Partnerschaft mit internationalen Werken und Gemeinden und die gegenseitige Hilfe ausgedrückt. a) Selbstverwaltung In Bezug auf die Leiterschaft der selbstverwaltenden indigenen Gemeinde bedeutet das ein geistliches Zeugnis von gottgeführten einheimischen Dienern Gottes. b) Selbstunterhalt Die Aufrechterhaltung dieses geistlichen Zeugnisses durch eine positive Reaktion der gottgeführten Gemeinschaft bringt den Aspekt des Selbstunterhalts als Dimension der Reife zur Geltung. c) Selbstausbreitung Die Reproduktion des geistlichen Zeugnisses durch die Reaktionen der gottgeführten einheimischen Gemeinschaft wird erkannt in ihrer Selbstausbreitung hinsichtlich ihrer Dimension der Reife. Bei LOGOS CHARITY MISSION INDIA stellen die Reife der geistlichen Entwicklung durch die fortdauernde Schulung der Kinder und Jugendlichen, der Missionare, sowie die Mediendienste und Evangelisationen, dazu die regelmäßigen Gottesdienste, die Missionsreisen ins In- und Ausland, wesentliche Charakteristika des auf Selbstausbreitung zielenden geistlichen Zeugnisses der einheimischen, gottgeführten Gemeinschaft dar. Regelmäßige Newsletter, Telefonate und Rundbriefe halten den Kontakt mit verbundenen Gemeinden und Werken aufrecht und bauen diesen Freundeskreis weiter aus. In unserer Landeskirche haben wir mit einem Bibelkreis und einem missionarischen Hauskreis Grundlagen geschaffen, das Missionswerk zu unterstützen um die Ausbreitung voranzubringen: Ein in Deutschland zum Patent angemeldetes Anbausystem aus dem traditionell asiatischen Kulturkreis, ein rundes, Rosen-Bestandenes Hügelbeet um einen Teich herum, ist geeignet, diese Selbstausbreitung der Gemeinde in Indien auch in problematische Gebiete Nordindiens zu tragen. Dieses ROSARY (Rosenkranz) genannte nachhaltige Anbausystem greift eine heidnische Kultur auf, bei der (wie jetzt im Monat März auf dem Fest „Kumbhamela“) Gurus in einem Kreis von Kuhdung sitzend meditieren und diese (von den als „heilig“ verehrten Kühen gewonnenen) Fladen verbrennen. Damit öffnen sie sich als Medium für üble Die Hügelbeetkultur setzt diesen Mist nun als wertvolles Düngersubstrat um und erzielt erstaunliche Erträge der darauf angepflanzten Nutz- und Zierpflanzen. Durch die zu den traditionellen heidnischen Riten eine christliche.Entsprechung in Form der im Teich durchführbaren Taufe bietende Symbolik und die durch das „Rosenkranzgebet“ (=Vaterunser, Ave Maria, Gloria Deo), sowie die von katholischen Missionaren her als Rosenkranz bekannte Gebetskette soll der Ausbreitung des Evangeliums eine der einheimischen Kultur verständliche Brücke zum Evangelium geschlagen werden. Auf diese Art kann eine kurzfristige in Indien auch von Trägern des RIGHT LIVELIHOOD AWARD anerkannte internationale Unterstützung die Selbstausbreitung fördern. 17. Bibel und Orientalistik Zur Abschätzung der Effizienz von inter-kulturellen Maßnahmen in der Mission kommt der Orientalistik zunehmende Bedeutung zu. Hatte William Carey noch die linguistischen Grundlagen gelegt, die Sprachbarrieren gerade auf dem indischen Subkontinent zu überwinden, so ist die moderne Orientalistik bemüht, die ethnischen und religiösen Schranken durchlässig zu machen. 1. Das Tao der Bibel Im „Tao der Bibel“ (Dr. Georg Gati) werden maßgebliche Begriffe geprägt, um von der Tat zur Bibel zu gelangen. 2. Die Symbolsprache der Bibel Hierbei sind vor allem die Symbolsprache der Bibel in ihrer cross-culturellen Bedeutung orientalischer Religionen 18. Symbole in der cross-kulturellen Kommunikation a) Das Yin und Yang b) Licht und Schatten – Nord und Süd Das Yin und Yang (Nord- und Südexposition des „Bergrückens“) ist ein Begriff aus dem Taoismus, der auch im Buddhismus das männliche und weibliche Element symbolisiert. Unter dem Punkt „JESUS ist das Licht der Welt“ wurde untersucht, wie Licht und Schatten sich in der Natur Die Hügelbeetforschungen mit einer Nord- und einer Südseite der Hügelbeete (Exposition zur Sonne) geben da anschauliche Bilder von den Gestaltungskräften im Kosmos und in der Natur, die sich geistlich interpretieren lassen. In der bisherigen Apologetik, sind nur die außergewöhnlichen, wunderbaren Erscheinungsformen angesprochen. Die charakteristischen Unterschiede, die Licht und Schatten auf die Entwicklung von lebenden Organismen haben, kommen in ihrer typischen Gestalt offensichtlich zum Ausdruck. Diese Bildekräfte sichtbar zu machen, war eines der Ergebnisse. Daraus einen Qualitätsindex zu machen, der praktische Nutzen. c) E=MC² als Symbol in der Forschung Beispiel: Die Hypokothyl-Knolle „Radieschen“ wurde in ihrer Masse, der Länge und Dicke in Verhältnis gesetzt zur Blattfläche. Die Flächen der ersten Blätter und der darauf folgenden wurden gemessen. Daraus ergibt sich ein typischer Entwicklungsverlauf zu zwei Ernteterminen. Licht und Schatten kommen deutlich in ihrem Einfluss heraus. Es wurde, abgeleitet von der Formel e=mc² die typische gespeicherte Lichtenergie pro Zeiteinheit als Massenzuwachs im Verhältnis zur Licht aufnehmenden Blattfläche Daraus habe ich einen Index („Hypokothyldruck“ und ein Maß für die Formkräfte Länge zu Dicke) Interessant ist es, wie Yin und Yang die Gestalt beeinflussen und die Formkräfte materialisieren. Der Einfluss der Sonnenexposition wurde auch anhand der Entwicklungsstadien der Wegwarte (Zichorie) als Zeigerpflanze demonstriert. Interessant ist die Anzahl der Triebe und Knoten sowie der Übergang zum Blühen. Ebenso konnten Unterschiede an der Dichte, der Masse, den Maßen und der Blattfläche bei Blumenkohl und Broccoli in Korellation gesetzt werden zu Qualitätsbildenden Parametern wie Geschmacksstoffe und Eiweißzusammensetzung. Auch und besonders an Möhren konnte der Lichteinfluss bis hin zu Laborparametern wie Vitamin C, Carotin und Zucker in Herz und Rinde nachgewiesen werden. Die Möhren sind noch einmal besonders untersucht worden, auch in ihrem Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Es ist also praktisch möglich, den Einfluss des Lichtes (von der Südseite des Bergrückens = männliche Dominanz = Yin ) im Gegensatz zu Schatten (von der Nordseite des Bergrückens= weibliche Hingabe = Yang) auf lebenswichtige Parameter (Spermaqualität, Anzahl fruchtbarer Ovarien) zu beweisen und in der Qualität von Lebensmitteln darzustellen. Bei Chinakohl konnte der längere Vegetationszyklus gezeigt werden. Ich hatte das ganz stark vereinfachend auf die Formel gebracht: „Licht und Luft gibt Saft und Kraft!“ Da JESUS das Licht der Welt ist und das lebendige Wasser von seinem Leib strömt, der Heilige Geist mit seiner Kraftwirkung den Leib lebendig macht, der Atem Gottes als Windhauch inspirierend und Lebens-Spendend wirkt, gibt es viele Entsprechungen zwischen dem Wort Gottes und den Ergebnissen. Welche Erkenntnisse lassen sich dabei durch die Symbolsprache des Wortes Gottes für den östlich geprägten Menschen, als auch für westliches Denken ableiten? Dazu wurde der geradlinige Verlauf der Hügelbeete mit ihrer Nord- und Südlage umgeformt in einen kreisrunden Verlauf. Um einen, runden kleinen Teich herum ist ein Erdwall mit Kompost aufgeschüttet, der eben auch Kuhmist enthält. Durch die Exposition zur Sonne entstehen also 2 Nordseiten und 2 Südseiten, jeweils eins davon außen, an der Wasserabgelegenen Seite und je 2 an der Wasserzugewandten Bei diesem Aufbau des Hügelbeetes möchte ich einen Aspekt noch hervorheben: d) Der- Symbolcharakter des ROSARY Rosenkranzes: In der hinduistischen Meditation findet ein runder Haufen von Kuhdung (von „heiligen Tieren“) Verwendung, der verbrannt wird. In der Mitte sitzt der Guru und öffnet sich spirituellen Einflüssen. Dadurch wird auch Magie ausgeübt und Geister angebetet. Durch das ROSARY- Hügelbeet werden Gebet, gemäß der Bibel und Taufe dargestellt und durchführbar gemacht. In und auf dem Teich wachsen Lotosblüten, auf dem Hügelbeet-Rücken wachsen Rosen. e) Bedeutung des Kreuzes als Symbol in der christlichen Religion Das bedeutet, dass Gottes Beitrag durch den Sieg am Kreuz, wie es durch Gottes Wort (JESUS) in die Welt gekommen ist, aus dem Martyrium Jesu Christi den Übergang von Demütigung zu Seiner Ehre und königlichen Herrschaft ausmacht. Das Ewige Leben ist dabei der Siegespreis, dem wir nachlaufen sollen, wie Paulus das sagt. Ich bin dabei wie eine Perlenkette in der Hand Gottes, bei dem mein eigenes Kreuz, als Sieg über die Sünden der Vergangenheit durch die Auferstehung Jesu Christi, sichtbar ist und damit überwunden wird. Das ist das Zeugnis der Wiedergeburt in Christus. f) Re-Inkarnation und Wiedergeburt So ist das Tao mit dem Ziel, dem Rad der ewigen Wiedergeburt zu entkommen zuallererst ein Durchgang zu einer Neuen Schöpfung, einer Neuen Kreatur. In der Hügelbeetkultur wird nun die Form- das runde Beet verwendet und auch das Substrat (Kuhmist). Was nach westlichem Verständnis „Bullshit“ (frei nach Paulus) ist, kann durch die der indigenen, einheimischen Kultur ähnlichen Art und Weise eingesetzt werden um: 19. Ziele der Symbolsprache Ziele der Symbolsprache als crossing-over (Überbrücken religiös-ethnischer Grenzen in der interkulturellen Kommunikation) 1. Gebet (Vater Unser, Ave Maria, Gloria Deo) und christliche Taufe ( im Pool) als Durchgang zu einem Neuen Leben (Entkommen aus dem Rad des Lebens) durchzuführen, es gibt an der Küste viele, die nahe Verwandte verloren haben durch den Tsunamie und ganz tief sitzende Ängste haben vor dem Meer und dem Wasser. Hier kann die Taufe in geschütztem Wasser den Zugang zum Reich Gottes erleichtern. 2. Boden Den Boden unter den Gehorsam Jesu Christi zu bringen, (Kriterium für die geistliche Reife der indigenen Gemeinde) 3. Wirtschaftsweise Eine nachhaltige Form der Wirtschaftsweise nach einheimischer Struktur und Standards zu geben. (kultureller Aspekt der selbsttragenden, einheimischen Gemeinde) 4. Entwicklungshilfe Den Missionaren, die auf Hindu-Gebiet arbeiten, eine friedliche Entwicklungshilfe an die Hand zu geben, gerade in den an der Ostküste durch den Tsunamie kahlrasierten Küstenstreifen. Hier eignet sich die Hügelbeetkultur zum Wiederaufbau der Landwirtschaft. Das gibt Zukunft und Hoffnung durch die Selbstversorgung und Autonomie. Hilfe zur Selbsthilfe, Charitas; Es heißt ja, …“wenn Dich jemand um Brot und Kleidung bittet und Du ihm sagst, geh´ hin in Frieden! und gibst ihm nicht, was er braucht, das ist…. „nicht o.k. 5. Zugang zur Bibel Wenn es gelingt, den kulturellen Zugang zur Bibel und zu westlichem Denken durch die einfache Symbolik zu öffnen und auch eine bodenbürtige Kulturform zu etablieren, wird die Selbstausbreitung des Evangeliums auch selbsttragend und selbstverwaltend. Damit ist durch Nächstenliebe und Barmherzigkeit den Menschen geholfen. 6. Gesunde Mittelschicht Um auch eine gesunde Mittelschicht anzusprechen- Indien ist einer der Tiger-Staaten, mit Kernkraftwerken und atomarer Streitmacht, ist die Entwicklungsmöglichkeit gerade durch die im Tao der Bibel bereits angesprochenen physikalischen und Philosophischen Themen um ein praktisches Modell angewandter Entwicklungshilfe (CDMProjekt) Solche Klimaprojekte laufen mit UN-Hilfe, wenn sie ab einer bestimmten Größe anerkannt sind. So können auch Gelder westlicher Nationen sinnvoll angelegt werden. Ich habe mit einigen Wissenschaftlern aus Indien gesprochen. Sie können sich das besonders unter dem Gesichtspunkt der Selbstverwaltung-Autonomie (Im Gegensatz zum Globalismus) für Indien sehr gut vorstellen. Und diese Ziele decken sich ja mit den Zielen der modernen Mission. (Kriterium geistlicher Reife der Welt-Mission) Diese Perspektive ist gerade auch für Organisationen, die in Indien dienen und Aufbauarbeit leisten, wichtig. Die in dem Projekt zur Mission erwähnten Ziele und Mittel der Mission können dann synergistisch zusammenarbeiten. Eine win-win-Situation, die allen hilft, liegt vor. 20. Eindrücke Ich habe dazu eine Reihe geistlicher Bilder im Gottesdienst bekommen: A) ein Band, das an einem Ende dicker war als am anderen Ende wurde zu einem Kreis (oder Kette) zusammengetan. Es fehlte jedoch noch das Bindeglied. B) Ich sah, dass es sonst wie eine Dornenkrone ist, wie sie zum Spott Jesus aufs Haupt gesetzt bekam. C) Ich sah, dass dieses fehlende Glied das Kreuz ist, eben wie beim Rosenkranz. D) Dieses wurde eingesetzt. Dadurch wurde die Spott- Dornenkrone zur Krone des Ewigen Lebens E) Dann war eine Explosion zu sehen wie ein Atompilz Ich glaube, der Atompilz ist eine Warnung vor Krieg mit nuklearen Waffen, die das Leben zerstören. Mit friedlichen Mitteln ist es möglich, auf Kernenergie zu verzichten. Mit dem ROSARY-Hügelbeet steht eine nachhaltige Kulturform aus dem asiatischen Kontinent bereit, die in der Lage ist, in Kombination mit Solarkollektoren die Energie der Sonne zu speichern und als Strom verfügbar zu machen. Die aus organischem Material bestehende Masse des Hügelbeetes kann als Biomasseenergie genutzt werden. An einer Schule haben 16 – 18-jährige Schüler eine Vorrichtung entwickelt, mit deren Hilfe aus der Biomasse Wasserstoff erzeugt wird zum Antrieb einer Brennstoffzelle. Es gibt auch bereits handliche Methangasanlagen, mit denen Generatoren angetrieben werden. So kann die ROSARY-Kultur zur autonomen Energieversorgung mit nachwachsenden Rohstoffen genutzt Als „Clean Developement Management“-Projekt lassen sich auch die Klima-Verbessernden Effekte nutzen und als Klima-Zertifikate wirtschaftlich handeln. So ist es möglich, Leben auf diesem Planeten zu schützen, zu bewahren und zu heilen. 21. Schlussfolgerungen Das Thema Licht ist, aus dem Johannesevangelium angefangen, mit anschaulichen Experimenten aus der Morphologie und Physik belegt worden, dabei die Einstein´sche Relativitätstheorie für biologisches Wachstum definiert, wobei die Formel E=mc² durch das Massenwachstum von Radieschenknollen in Relation zur Blattfläche im Verlauf der Zeit untersucht wurde. Es konnte damit nachgewiesen werden, dass die Formel der Relativitätstheorie auch in der belebten Materie gilt und zu Maßgrößen führt, die den Faktor Licht am Standort Die Symbolik von Yin und Yang wurde damit experimentell gezeigt. Ihr Einfluss auf die in der Botanik angewandte spezielle Relativitätstheorie wurde bis ins Tierreich verfolgt und am Geschmack menschlicher Testgruppen verdeutlicht. Anschaulich ist auch eine weitere, aus den Forschungen Albert Einstein´s entwickelte Technik, die „Denkkappe“ mit Solarkollektor und kleinem Windrad, das zur Kühlung der Stirne sich dreht. Das Licht wird dabei negativ Beschleunigt, also abgebremst und in Energie umgeformt, die als Leistung und Arbeit wirksam wird. Ausgehend von diesem kinderleichten Versuch wird die Emmanation und Inkarnation Jesu als Licht der Welt deutlich und die Wirksamkeit der Kraft des Heiligen Geistes in der Natur ersichtlich. Die offenbaren Wunder, die Gott dabei durch das Licht in der Welt wirkt, sind leicht nachvollziehbar und so hat niemand eine Entschuldigung, wenn er danach nicht an Gott Das als „intelligentes Design „ bezeichnete Wirken des Heiligen Geistes in der dauernden Gestaltung der Erde im Gegensatz zur willkürlichen, zufälligen Evolution ist gerade ein Zankapfel vor amerikanischen und europäischen Gerichten. England hat das „ID“ auf der Uni verboten, USA hat das „ID“ erlaubt und z. T. die Evolutionslehre verboten. Wir sehen also den Kampf zwischen Lamm und Drache in der Entstehungslehre. Die Bedeutung der 7 Siegel für das Verständnis göttlicher Offenbarung, ihre Lösung durch das Lamm Gottes, JESUS CHRISTUS wurde durch Verteidigung des Glaubens, die Beschreibung der Notwendigkeit der Mission, Kenntnisse der heutigen, kulturkonformen Mission, sowie durch praktische Hilfestellungen am Beispiel der ROSARY – Hügelbeetkultur beschrieben. Die dafür angewandte Symbolik wurde anhand von Bibelstellen belegt und in ihrer physischen und geistlichen Bedeutung dargelegt. Die wissenschaftlichen Belege eigener Forschungen geben dabei Aufschluss für den kulturübergreifenden Sinn der christlichen Symbolik. Das Faszinosum der parallelen Symbolik in der Bibel in ihrer atemberaubenden Bedeutung für die weltweite Mission zeigt auf, wie das Wort heute einen neuen Himmel (geistliche, universale Parallele) und eine neue Erde (Physische, leibliche Parallele) schafft (suchet, so werdet Ihr finden). Damit ist der Zugang frei zur Offenbarung der Heiligen im Licht zur Erlösung aller Kreatur, die durch die in der Offenbarung 4;1 ff entschlüsselte Tür zum Himmel, die zu reichem Wirken allen offen steht (klopfet an, so wird Euch aufgetan), die im Geist und in der Wahrheit anbetend vom Lamm Gottes, das die 7 Siegel gebrochen hat, Weisheit bekommt (bittet, so wird Euch gegeben), um die Wunder in Gottes neuer Schöpfung gemäß Offenbarung 21,1 ff ; 2.Petrus 3,13 zu sehen. „Wir warten aber auf einen Neuen Himmel und eine Neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit

HALLELUJAH!

Enhanced by Zemanta

Published: May 9, 2014, 08:53 | 6 Comments on (german) ebookrelease : ROSENKRANZ-TEMPLEROFFENBARUNG (preview by the Author)
Category: ArchBishop

6 responses to “(german) ebookrelease : ROSENKRANZ-TEMPLEROFFENBARUNG (preview by the Author)”

  1. funko.com/replicahandbags.html

    Do you need some fashion advice? Does this really intimidate you? You can definitely go far with some of the tips below. One you get the hang of the basics, you will be able to customize your plan any way you like. Like many other things, a little know…

  2. funko.com/blog/

    In tight times like these, you are probably hoping for anything that saves you some money. Coupons have always been a useful method for saving money. Sadly, many people overlook the true value of using coupons. The article below will explain the virtue…

  3. http://www.soprebur.com/louisvuitton.htm

    It seems like there are extremely successful coupon users everywhere and it may seem like such a simple thing to do but there is a method to their strategy. Their strategy involves more than clipping just a few coupons. You have to know where and how t…

  4. http://www.ipolistonkosmo.gr/menu.php

    In tight times like these, you are probably hoping for anything that saves you some money. Coupons have always been a useful method for saving money. Sadly, many people overlook the true value of using coupons. The article below will explain the virtue…

  5. http://www.immopro.fr/styles/

    Coupon shopping is a strategic art. There more to it than simply clipping some coupons and saving money. You need to know where to get coupons and how to effectively use them. The following article offers many tips and techniques for effective couponin…

  6. Homepage says:

    … [Trackback]

    […] There you will find 97396 more Infos: bishoprosary.com/?p=3675 […]

ROSARY welcome

Prayer Menu

media

UweRosenkranz.com

Blog archive

August 2017
M T W T F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Bishop Rosary´s Arch

posts

Comments