Die Radix einer natürlichen Zahl entspricht dem gewichteten arythmetischen Mittel ihrer fakultativen Primfaktorenreihe

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Wow, Uwe war es gewohnt, aus abenteuerlichen Träumen aufzuwachen und gutgelaunt in den Tag zu starten.

Dieser Tag und die ihn noch inspirierenden Nachterlebnisse hatte es jedoch besonders in sich.

Seine vier Silver Shadow Perser Langhaarkatzen spürten das ebenfalls.

Sie tollten herab von Ihren Kletterbäumen und Fensterbänken, wo sie sich den anbrechenden

Strahlenden Sonnenaufgang betrachtet hatten.

Uwe ließ für sie meist einen Spalt der Jalousien offen, damit seine nachtaktiven Spielkameraden das Spektakel genießen konnten.

Heute ging die Sonne erst um acht Uhr rechts von der Kirchturm-Silouette auf.
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Sicher hatte er diese Scene auch in den vergangenen Jahren schon mal erlebt, dennoch faszinierten ihn diese Bilderbuchlandschaften, die Ihre atemberaubende Schönheit erst durch die kurz vor der Mittwintersonnenwende durch die tiefer einfallenden Strahlen des Erdengestirns und die erhöhte Ozonschicht der Atmosphäre und der klaren Luft auf 900 Meter über NN auf der Schwäbischen Alb gewannen.

Die Eiskristalle an den Fenstern, die Stalaktiten-haften Zapfen von der kupfernen Dachrinne herabhängend, der meterhoch bedeckte Tisch mit der goldgelben Wachstuch-Tischdecke auf dem Balkon reizte auch zum Malen , Fotografieren oder Videos drehen.

Doch heute war ihm, verstärkt durch diese Visuellen Eindrücke nicht nach medialer Verbreitung von Stilleben und Genremotiven zumute.

Uwe hatte sich im Traum an eine weitere Geschichte. “VESUVIO” genannt erinnert und eine weitere Folge dieser Story gesponnen.

Seit er es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, abends nicht mehr durch Fernsehbilder seine Phantasie abstumpfen zu lassen, kamen diese Im- und Expressionen mit einem seinem nun 52 Winter zählenden Erdendasein einmaligen Gaben-mix zum Vorschein.

Sicher, seine Umwelt war sich über Seine Talente und ihre Umsetzung in verschiedenen Berufsfeldern nicht ganz einig.

Seine Mutter ging davon aus, daß erst zukünftige Generationen diese Talente zu schätzen wissen würden. Damit konnte sie Recht haben.

Seine Frau wollte immer Recht haben und behalten und hielt viele Seiner Aktivitäten für im besten Fall Nutzlos und mit dem Etikett. “Das bringt nichts!” versehen unter die Rubrik: “Ohne Geldwerten Vorteil” in der letztjährigen Steuererklärung abzulegen.

Die Mitglieder seines in INDIEN vor drei Jahren gegründeten Vereins RMI-INDIA schwankten- je nach Fluß der sie erreichenden Gelder für soziale Charity- Aufgaben, zwischen Guru-ähnlicher Verehrung und interesseloser Gleichgültigkeit.

Diese Ambivalenz der Meinungen seiner Freunde, Familie, Vertrauter und Partner gehörte ebenfalls zu seinem Berufsalltag.

Vor dreieinhalb Jahren war es zu einer Konfrontation gekommen, bei der die Behörden ihn kurzerhand eingebuchtet hatten mit dem konstruierten Verdacht, des “Religiösen Wahnsinns”.

Nach 66 Tagen Hotelaufenthaltes auf Staatskosten, war mit MIT-Tests klargestellt worden, dass er vollkommen vernünftig, überdurchschnittlich intelligent und mit einem ORGANIKER-INDEX von 145, das Profil eines kreativen Genies aufwies. Sein Anwalt, der sehr zufrieden über sein Honorar, seine Entlassung ohne Schuldanerkennung vor Gericht aus der Sicherungsverwahrung erstritten hatte, bescheinigte ihm die körperliche, seelische und geistige Gesundheit mit Brief und Siegel, die für die Erlangung eines Flugscheins oder für die Teamfähigkeit eines Astronautentrainings qualifizieren.

Nun gut, er hatte es gelernt mit diesen divergierenden Urteilen seiner Umwelt zu leben. Auch seine Titel, die Ihm beigemessen wurden, seine destinktiven Rechte oder gar Privilegien waren ihm zwar schon nützlich oder sogar notwendig geworden, jedoch berief er sich selber lieber nicht auf diese äußeren Merkmale seiner Persönlichkeit.

Wer kannte schon seine innerste Identität?- Kannte er sich selber so genau? Er war immer wieder erstaunt, was da durch ihn hindurchfloss, die schöpferische Energie, die sich mal in feuriger Brillianz Bahn brach, mal mit stiller Eleganz Neues gestaltend aus den irdischen Realitäten herauskristallisierend.

An diesem Punkt kamen seine introspektiven Gedanken zu einem zufriedenen vorläufigen Ende und ein leicht selbstironisches Lächeln umspielte seine Lippen. Ein frisch gewachsener Eine-Woche-Bart, der wie ein Gesichtspullover vor der Kälte der Höhenluft schützte, wenn er das Haus rundum von den Schneemassen befreite und eine Weg schuf für die Schulkinder, die die gegenüberliegende Straßenseite auf dem Weg in ihre Klassenräume zu passieren hatten- am besten ohne nasse Füße zu bekommen oder auszugleiten.

Uwe schenkte sich noch eine Tasse des selbstgemahlenen und mit Filtertüten von Hand ausgebrühten fair-Trade Bio-Kaffes ein.

Danni, Franzi, Gina und Mucki, räkelten sich derweil, gesättigt von ihrer Lieblingsmahlzeit: “Thunfisch frisch aus der Dose, mit heißem Wasser aufgegossen an Hochsee-Lachs mit Allgäuer Wiesen-Kräutern mit einem Strang Vitaminpaste oder Malzcreme” bereits in der nun höherstehenden Morgensonne auf den beheizten Fensterbänken.

Er hatte heute darauf verzichtet, zu der neuen Gaszentralheizung noch den 14 KW- Schwedenofen mit offenem Kaminfenster einzuheizen. Er hatte das Anzünden schon vorbereitet mit sechs Pressholzbriketts, die er in seiner typischen, anbrenn-optimierten Stapeltechnik in Pyramidenform aufgeschichtet hatte. In Höhe der Königsgrabkammer des holistischen Pyramidenschwerpunktes befand sich ein Anzünderli. So konnte das klackernde Feuer in minutenschnelle den großen gemütlichen Büroraum mit den breiten hohen Fensterfronten nach Osten und Süden hinausblickend in eine anheimelnde Romantik hüllen.

Die neue elektronische Steuerung mit dem Nichtlinearen Verlauf des Heiz-Koeffizienten funktionierte einwandfrei und wurde von den erneuerbaren Energiequellen noch unterstützt.

Die Funktionskurve der Gastherme hatte Wolfram, den langhaarigen Flaschner, der sie installiert und eingestellt hatte, begeistert. Und wirklich, sie funktionierte gut.

Es waren also ideale Voraussetzungen, den Tag zu nutzen.

Wie sollte er die Fülle und Dynamik seiner Traumeindrücke vermitteln? Als Blogeintrag geschriebenes Essay mit erläuternden Fotos, Grafiken, Formeln wäre eine geeignete Form. Eventuell eine Präsentation, ein kleiner erläuternder Film…

Der Knaller war, daß er einem befreundeten jüdischen Reporter, genannt Uriel, seine hypende Plattform zur Verfügung gestellt hatte, um Interviews und News von den Straßen JERUSALEMS zu veröffentlichen.

In einer Konferenzschaltung aus ISRAEL mit einem weiteren Bekannten aus Norwegen, genannt Jo, hatten sie Drei beschlossen, regelmäßige Sattelitensendungen auszustrahlen. Jo hatte den ersten christlichen SAT-Sender aufgebaut. Sein langjähriger Freund Eric aus Island herrschte nun über ein Imperium, daß den gesamten Skandinavischen, Europäischen und Nordafrikanischen Kontinent mit diamantklaren Informationen und hochkarätigen Unterhaltungs- und Lehrprogrammen überzog. Jo war im Beirat des Senders und Erik, Jo und Uriel waren sich einig geworden, den Channel ab Januar zu starten; Uwe hatte die ehrenvolle Aufgabe des “MITTELMANNS” gespielt, so eine Art LIBERO in diesem Medienteam.

Einer seiner eigenen Channels, der allerdings bisher nur online life mit mobilen APPS geschaltet war, war in den letzten Monaten auf der Rankingskala der weltweit meistbesuchten Webseiten geklettert. Nach Platz einer Million im Sommer, Platz zweihunderttausend im Herbst, kam er jetzt auf Rang einhunderttausend. Na Ja, immerhin!

Wenn er seine Beiträge durch den Uplink mit Gospel.TV weiter publik machen konnte, kamen 52 Nationen in den Einzugsbereich seiner medialen Erzeugnisse. Außerdem konnte er seine” Reisen nach JERUSALEM”, wie er die Kooperation mit ISRAELTOURS NOW nannte, einem breiteren Auditorium zugänglich machen.

YOMARA, die junge Israelin, die das Organisationsbüro in Jerusalem leitete, hatte ihn gestern zweimal lange angerufen und sie waren sich einig geworden, die nächste Veranstaltung mit bisher 77 Teilnehmern für Anfang März zu planen. Er hatte ihr gestern umgehend die persönlichen Daten dieses illustren internationalen Freundeskreises zukommen lassen.

Dieses Projekt war also “gepitched”- wie es im Insider Sprachjargon so lakonisch hiess- really amazing!

An dieser Stelle schaute ihm Danni mit seinen Türkiesfarbenen Stubentigeraugen majästetisch von seinem erhöhten Thron vor dem sonnendurchfluteten, eisbekränzten Fenstersims aus an.

Die Mäuse und Vögel hatten gerade Schonzeit. Uwe konnte diese angeschobenen Aktionen, die in “Devotional Akkord” also, im “hingebungsvollen Einklang” ihrer Verwirklichung entgegenreiften, ruhig angehen und mit vorweihnachtlicher Besinnlichkeit abwarten. Heute abend würde er wieder in der nach Osten ausgerichteten Glasfront seinen speziellen Hanukkah- Krippenschmuck anzünden. Sieben elektrische Kerzen auf einem Leuchter, der das Dach bildete für eine hölzerne Darstellung der Geburt des jüdischen Messias mit Joseph, Maria und Jesuskindlein. Daneben stand noch eine achte Leuchterkerze, die auf das Ölwunder nach der Tempelreinigung durch die Makkabäer hinwies. Soviel inter-religiöses Brauchtum fand er nicht übertrieben und war in dem verschneiten kleinen Bergdörfchen, das eher pietistisch geprägt war, durchaus anerkannt und erwünscht. Und Uwe gefiel es; seinen Katzen machte das auch gute Laune.

 

 

 

 

 

Published: December 12, 2012, 10:45 | 2 Comments on Die Radix einer natürlichen Zahl entspricht dem gewichteten arythmetischen Mittel ihrer fakultativen Primfaktorenreihe
Category: ROSARY 4 z Bishop

2 responses to “Die Radix einer natürlichen Zahl entspricht dem gewichteten arythmetischen Mittel ihrer fakultativen Primfaktorenreihe”

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